Ein Wort sagt alles

Mittwoch 06 Juni 2012 um 08:00

Auf meinem Weg von der Arbeitsstelle nach Hause fahre ich auch an einem Lichtzeichen geregelten Fußgängerüberweg (um mal die korrekte Bezeichnungsweise zu wählen) vorbei. Bei Rotlicht halte ich selbstverständlich an.

Schon seit einigen Tagen habe ich deshalb an dem Pfahl, an dem die LZA angebracht ist, einen festgeklebten Zettel bemerkt. Auf dem Zettel wird für einen sehr lukrative Tätigkeit geworben und es werden mal so eben 100 Euro pro Stunde Arbeit angeboten.

Das Ganze erweckt den Eindruck, der Anbieter bekäme gar nicht genug Mitarbeiter zusammen. Solchen Dingen sollte man nicht umsonst mit Argwohn begegnen. Wenn das wirklich seriös wäre würde sich der Anbieter nicht einer solchen Werbung bedienen, sondern die Arbeitsstelle entweder über das Arbeitsamt anbieten oder über die Zeitung oder das Internet dafür versuchen Personal zu bekommen.

Diesen Argwohn hat ein Mitbürger in einem Wort gut ausgedrückt, dass er bezeichnenderweise auch gleich auf dieses Angebot geschrieben hat.

Gute Bezeicnnung, oder?

Ein sicherlich nicht mehr so gängiger Begriff für einen Menschen, der versucht seine Mitmenschen übers Ohr zu hauen.

Lieber Verfasser und Bekleber des Ampelmasts.
Meinst Du wirklich, ein schlauer Mensch fällt auf so etwas herein? Hast Du auch irgendwann man die Absicht diese Kleberei auch wieder zu entfernen? Was machst Du denn wenn das Ordnungsamt bei Dir anruft und Gebühren für eine Sondernutzung verlangt?

Erweise uns einen Gefallen. Lass diese Kleberei bitte!

Vielen Dank!