Ritzelgröße zur 8-Gang Alfine Schaltung

Montag 30 Juni 2014 um 12:17

Hallo Andreas,
ich plane demnächst mir ein neues Rad zu kaufen und denke darüber nach mir die Alfine 8-Gang zu kaufen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob die Afline mit Gepäck bei leichten Hügelfahrten überfordert ist. Was meinst du dazu? Welches Kettenblatt und welches Alfine Ritzel hast du verbaut?

Gruß,
Markus

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Hallo Markus,

bei der Alfine-Kurbel handelt es sich um eine HolotechII-Kurbel mit einem 45 er Kettenblatt. Sie wird nur so geliefert. Der Lochkreis des Kettenblattes gäbe auch andere Kettenblätter her, bekommt man aber derzeit bei Shimano nicht.

Um sich das Leistungsspektrum der 8-Gang Alfine anzuschauen, kann ich Dir den Ritzelrechner unter www.ritzelrechner.de von Dirk Feeken empfehlen. Dort kannst Du unter den verfügbaren Schaltungen die
Shimano Inter 8 auswählen, die von den Gangsprüngen mit der Alfine 8-Gang identisch ist.

Der Sprung vom ersten auf den zweiten Gang mit 22 Prozent ist eigentlich nicht so schlimm. Schlimmer ist der Sprung von 22 Prozent beim Schalten vom fünften in den sechsten Gang. Den merkte ich damals schon immer sehr, denn es bedeutete im fünften schnell zu kurbeln, oder im sechsten mehr Kraft aufzuwenden. Die 11-Gang hat nur einen größeren Sprung nur beim Schalten von ersten in den zweiten Gang. Die anderen Gänge sind alle fast gleich gestuft. Das macht das Fahren sehr angenehm.

Wenn man daher die Wahl hat, 8- oder 11-Gang, würde ich auch für längere Touren immer die 11-Gang empfehlen. Bei der Nutzung einer 8-Gang würde ich bei einem 45er Kettenblatt als Ritzel ein 19er wählen. Bei einer Trittfrequenz von 70 (das ist für eine Radtour ganz ok) hättet Du den ersten Gang bei 12 km/h. An echten Steigungen ist das ganz schön happig, sichert Dir aber bis 22 km/h eine durchgängie Schaltungfrequenz. Wenn es mal bergab geht, ist bei der Trittfrequenz eine Geschwindigkeit von 35 Km/h auch mal länger noch gut zu halten.
Und diese Abstimmung stellt auch für den Alltagsgebrauch eine gute Alternative dar. Ich selbst fuhr auf der 8-Gang und 11-Gang ein 18er. Da braucht man nur gering mehr Kraft. Wenn Du nicht nur ein Gelegenheitsfahrer bist, ist dies auf jeden Fall auch eine überlegenswerte Alternative.

Viele Grüße

Andreas

Google Analytics gelöscht

Montag 17 Juni 2013 um 20:15

Liebe Besucherinnen und Besucher meiner Webseite,

der anhaltende Spionage-Skandal um das US Überwachungsprogramm Prism hat mich sehr erschüttert. Ich habe kein Verständnis dafür, dass eine Regierung dieser Welt aus Präventivgründen die private Kommunikation einer unbestimmten Menge an Personen, die auf dieser Welt leben, durchsuchen, durchleuchten oder sonst irgendwie zur Kenntnis nehmen, speichern, auswerten und durchlesen. Das ist vergleichbar einer Situation, in der in meiner Abwesenheit jemand in meine Wohnung eindringt, meine Sachen durchsucht, und dann wieder verschwindet, ohne mich darüber zu informieren. Und dabei spielt auch keine Rolle, ob ich etwas zu verbergen habe oder nicht.

Natürlich bin ich nicht weltfremd. Um Straftaten zu verfolgen ist das erforderlich. Dafür gibt es dann eine gesetzliche Ermächtigung, eine richterliche Überprüfung, und vor allen Dingen, erfährt die Zielperson nach dem Abschluss der Maßnahme davon und kann diese überprüfen lassen wenn er Zweifel an der Rechtmäßigkeit hat. Und es muss VORHER mindestens ein Anfangsverdacht vorliegen, bzw. in den meisten Fällen ist sogar ein dringender Tatverdacht erforderlich. Und der liegt nur dann vor, wenn nach Beurteilung der Umstände des Einzelfalls der Verdacht so konkret ist, dass es sich um den Täter einer STRAFTAT handeln könnte.

Aber über diese in allen demokratischen Ländern gültigen Regeln setzt man sich einfach drüber weg. Und das wird angeordnet von einer Person, die ohne ein schlechtes Gewissen zu zeigen den Friedensnobelpreis entgegen genommen hat.

Dafür habe ich keinerlei Verständnis und ich habe für die handelden Personen auch nicht einen Funken Verständnis.

Auch glaube ich, dass das, was bisher bekannt geworden ist, nur die Spitze des Eisbergs ist. Und die Schlagzeilen des heutigen Morgens bestätigen mich in dieser Annahme.

Aus meiner Sicht ist es aber nicht richtig nur diesen Standpunkt zu vertreten und ansonsten so weiter zu machen wie bisher. Man sollte unter dem Eindruck dieser Lage auch sein eigenes Tun prüfen. Natürlich muss man das mit einem gesunden Mißtrauen tun und nicht mit paranoiden Anwandlungen. 

Ich werde also weiterhin das Internet nutzen und auch Emails schreiben. Aber ich habe meinen Browser so eingestellt, dass ich KEINE Cookies mehr speichere. Und entgegen alle Erwartungen sind alle Webseiten die ich regelmäßig nutze, weiterhin verwendbar. Teilweise ist es sogar angenehm. Ich bekomme nicht Tagelang Schuhe angezeigt nur weil ich mir auf Zalando mal was angesehen habe.

Ich benutze nicht mehr Google, sondern die Suchmaschine DuckDuckGo. Und ich kann mit den Ergebnissen genausogut leben wie mit den Suchergebnissen des Branchenprimus, der versucht genau zu protokollieren was ich tue um es den amerikanischen NSA zur Verfügung zu stellen.

Ich schaue mit gerade Twitter an und was und welche Daten ich dort speichere. Ich werde den Account vermutlich schließen. Facebook und Co. nutze ich sowieso nicht. Mir war schon immer unheimlich was dort alles gesammelt wurde. Und die Veränderung der Nutzungsbedingungen, die die Nutzung von Decknamen ausschlossen, erscheinen im Zusammenhang mit den aktuellen Ereignissen in einem ganz neuen Licht.

Ich kann von niemanden verlangen dies auch so zu sehen wie ich. Aber vielleicht sollte jeder mal darüber nachdenken. 

Ach ja, beinahe hätte ich es vergessen. Ich habe bisher Google Analytics auf meiner Webseite genutzt. Das stand so bisher auch in meinem Impressum. In erster Linie weil es für mich spannend war zu sehen, woher die Besucher kamen und welche Themen am meisten gelesen wurden. Aber auch darauf kann ich verzichten, wenn ich überlege, welche Möglichkeiten ich Google damit an die Hand gebe. Ob die Daten der vergangenen Monate wirklich gelöscht worden sind, so wie es auf der Webseite geschrieben steht, glaube ich nicht. Aber zumindest kommen keine neuen dazu ;-)

Best Regards

Andi

Kein Kommentar

Soll noch mal einer sagen ...

Samstag 04 Mai 2013 um 13:35

... mein Schreibtisch sähe zu unordentlich aus !!!

Gefunden im Netz:

http://www.wired.com/rawfile/2013/04/will-steacy-philadelphia-inquirer/#slideid-19604

Best Regards

;-)

Nabenschaltung Alfine 11-Gang -Update-

Donnerstag 06 Dezember 2012 um 10:54

Eines der wichtigsten Gründe sich für eine Nabenschaltung zu entscheiden ist die All-Wetter-Tauglichkeit, also auch die einwandfreie Funktion bei Schnee und Eis. Aus diesem Grund hatte ich bei meinen Tests darauf hingewiesen und meiner Hoffnung Ausdruck verliehen, dass der Seilzug der Nabenschaltung, bzw. das Schaltwerk nicht mehr einfriert, wie bei der 8-Gang Alfine.

Heute nun der erste Tag bei Schnee mit der 11-Gang. Aber leider tritt auch hier das gleich Phänomen auf. Der Fahrtwind lässt die Feuchtigkeit am Schaltwerk beim Fahren gefrieren, so dass irgendwann ein Hochschalten über den vierten Gang hinaus (in dem fahren ich an) nicht mehr möglich ist.

Ich werde mir also mal was überlegen müssen. Zunächst erstmal werde ich das Schaltwerk ein bisschen mit WD 40 fluten. Wenn das nicht hilft schaue ich mal, ob man das Schaltwerk ein bisschen besser schützen kann.

Ich mache nachher mal ein paar Fotos und stelle die hier mit ein.

Best Regards

Andi

Verkehrsplan 2020

Donnerstag 06 September 2012 um 19:24

Im Spiegel gibt es einen Artikel zum Verkehrsplan 2020, der vom Bundeskabinett beschlossen wurde. Zielrichtung ist eine Steigerung des Anteils der Radfahrer am Verkehr. Es handelt sich dabei lediglich um ein Papier für eine Strategische Ausrichtung, nicht aber um einen konkrete Umsetzungsplanung. Man darf darin also nicht konkrete Umsetzungsvorhaben vermuten.

Das ist auch nicht die Aufgabe der Politik, sie soll die Rahmenbedinungen schaffen, damit Fachleute Zielrichtungen für Umsetzungen bekommen. Aber wie sehen die Rahmenbedingungen zu den gesteckten Zielen denn aus? Was soll erreicht werden? Und sind die Ziele gemessen an den Entwicklungen der vergangenen Jahre noch zeitgemäß, oder vielleicht doch schon eher wieder überholt? Berücksichtigen die Ziele die besonderen Anforderungen von Metropolen und ländlichen Gegenden gleichermaßen? Und passen die Ziele zu den bereits begonnenen und beschlossenen Vorhaben?

Dazu ein Abriss und Bewertung aus meiner Sicht:

Weiterlesen Kein Kommentar

Nabenschaltung Alfine 8-Gang vs. Alfine 11 Gang Teil 2

Mittwoch 05 September 2012 um 18:55

Ich bin jetzt etwas über einen Monat mit der 11-Gang Alfine Nabe unterwegs. Die 8-Gang Alfine habe ich ca. 5 Jahre gefahren und war damit sehr zufrieden. War der Umstieg auf die 11-Gang richtig? Was hat es gebracht? Was geht und was geht nicht, hier der Abriss:

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Nabenschaltung Alfine 8-Gang vs. Alfine 11 Gang

Donnerstag 02 August 2012 um 18:51

Für die täglichen Fahrten in der Stadt, dem Weg zur Arbeit oder eine Tour zur Ostsee kann man ein Rennrad in der Regel nicht gebrauchen. Man benötigt ein Trecking-Rad (früher nannte man es Tourenrad), dass so ausgestattet ist, dass es nicht nur für alle Wetterverhältnisse geeignet ist, sondern möglichst auch für alle Jahreszeiten, für den Tag und auch bei Dunkelheit und natürlich sollte man es auch überall stehen lassen können, ohne das irgendwelche Teile, oder gar das ganze Fahrrad fehlt. Ein Treckingrad hat deshalb normalerweise keine Schnellspanner, breitere Reifen, einen bequemeren Sattel für eine aufrechte Sitzposition. Und natürlich Schutzbleche, Kettenschutz, festes Licht und einen Gepäckträger. Was so ein Gebrauchsrad halt so alles haben sollte. So weit so gut. Bei der Schaltung scheiden sich dann die Geister.

Die meisten Trecking-Räder werden mit eine Kettenschaltung geliefert. Das ist sinnvoll, denn die Gangabstufungen, die eine Kettenschaltung bietet kann man auf längeren Touren, insbesondere bei Fahrten mit Gepäck, gut nutzen. Aber bei den täglichen Wegen in der Stadt? Oder auch wenn es nur mal eine längere Tour ist? Braucht man die Abstufung mit 27 Gängen wirklich? Oder ist es da nicht sinnvoll eine Nabenschaltung einzusetzen?

Das war auch die Frage die ich mir vor einigen Jahren stellte, als es daran ging ein neues Rad für solch einen täglichen Gebrauch zu erwerben. Dabei hatte ich einen relativ harten Winter mit viel Schnee und Regen in Erinnerung, in dem ich nicht nur mein eigenen Rad pflegen musste. Daher lag der Focus zu diesem Zeitpunkt eher bei einer Schaltung, die einfacher oder bestenfalls fast überhaupt nicht gepflegt werden muss. Außerdem stellte ich fest, dass ich bei 95 % Prozent meiner Wege die 27 Gänge nicht benötigte. In der Regel habe ich in der Stadt beim Gangwechsel ohnehin immer zwei Gänge geschaltet.

Und so landete ich bei einem Rad mit einer Alfine 8-Gang Nabenschaltung, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht lange im Markt war und mir als das Premium-Model von Shimano gepriesen wurde. Und ich wurde nicht enttäuscht! Ich habe die Nabe jetzt einige Jahre gefahren. Die Pflege beschränkte sich auf die Reinigung des Schaltwerks und einer Inspektion mit neuer Fettung. Ich habe einige Ketten darauf verschliessen und einen Zahnkranz habe ich herunter gefahren.

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Tour 2012 - Meine Nachlese

Freitag 27 Juli 2012 um 10:57

Tja, so schnell ist es wieder vorbei. Das abschließende Zeitfahren und die Tour d´Honneur konnte ich mir erst am nächsten Tag auf Eurosport anschauen, weil keine Zeit verblieb es Live zu sehen.

Und schon vor dem letzten Zeitfahren stand das Ergebnis im wesentlichen Fest. Es fühlte sich eher so an, als wenn beim Fußball jemand drei zu null führt und nur noch das Spiel sauber zu Ende bringen will.

Ein Hoch auf den Sieger, er hat mit seiner Mannschaft eine fantastische Arbeit geleistet und das Rennen seit der Übernahme des gelben Trikot sehr gut kontrolliert. Wiggins hat verdient gewonnen. Aber die Tour besteht nicht nur aus dem Sieger. Das ist das was ich so fantastisch finde an diesem Event, dass es alle Facetten einer Sportart in diesen drei Wochen zeigen kann. Jeden Tag ein neues Rennen mit unterschiedlichen Schwierigkeiten, unterschiedlichen Zielen der Mannschaften und unterschiedlichen Siegern.Aber wo Licht ist, ist auch Schatten, leider. Und auch den gab es. Daher schwingt in meiner Nachlese auch ein bisschen Wut und ein bisschen Trauer mit.

Sieger und Verlierer

Die Sieger dieser Tour sind eindeutig Sagan, Froome, Greipel und Voeckler. Sagan als Tour-Neuling zeigte eine Abgeklärtheit wie ihn sonst nur sehr erfahrene Fahrer bringen können. In den Ardennen war er im richtigen Moment vor, sprintete im richtigen Moment los und konnte Etappen, die eher für Bardoneure gemacht sind, für sich entscheiden. Damit legte er den entscheidenden Grundstein für sein grünes Trikot. Fahrer die ich hier eher gesehen hätte wären Chavanel und Gibert. Während Chavanel dort immer noch vorn mit dabei war, war von Gilbert, der im letzten Jahr lange die Weltrangliste angeführt hatte, gar nichts zu sehen. Keine Form oder Teampolitik? Vielleicht bekam er auch keine Gelegenheit, aber dies war definitiv nicht seine Tour.

Froome hat sich als Edel-Helfer von Wiggins einen Namen gemacht. Und er hat in den Bergen deutlich gezeigt dass er eigentlich mehr drauf hat. Absicht? Teilweise hatte es schon verächtliche Züge, wenn er Wiggins antrieb doch an ihm dran zu bleiben. Ich würde ihm wünschen dass er die Geduld hat noch ein weiteres Jahr als Helfer zu fahren, aber ich glaube man will versuchen ihm schon eine eigene Mannschaft zu geben. Ob er das auch kann?

Greipel, der Lichtblick aus deutscher Sicht, hatte wahrscheinlich nicht vor das grüne Trikot zu gewinnen. Sein Ziel waren Etappensiege und wahrscheinlich hat er eher die Goldmedaille in London im Visir. Seine Mannschaft war auf ihn abgestimmt und er hat zwei spektakuläre Sprints gewonnen, die ihm hoffentlich für London das nötige Selbstvertrauen geben werden. Denn dort wartet der Weltmeister im eigenen Land auf ihn. Und was der leisten kann haben wir auch gesehen. Aber auf jeden Fall war es toll und taktisch super gemacht wie er seine Mannschaft stets in die richtige Position brachte, den Sprint so anzufahren, wie er es brauchte.

Voeckler, der alte Recke, bei dem man das Gefühl hatte, er wolle es nochmal wissen. Er hatte das Polka-Dot wahrscheinlich am Anfang gar nicht auf dem Schirm. Ein schönes Beispiel, wie sich so etwas auch unabhängig von den eigentlichen Zielen entwickeln kann.

Die Verlierer dieser Tour sind aus meiner Sicht Evans, Menchov und das Gespann Basso/Nibali.

Einerseits ist es ein gutes Zeichen wenn nicht wieder ein Fahrer mehrere Jahre so ein Rennen dominiert. Und das Evans eigentlich auf einer sehr langsamen Etappe abgehängt worden ist macht ihn in meinen Augen erheblich menschlicher und ehrlicher. Bei ihm hatte ich stets das Gefühl, dass ist ein Mensch der nicht so sehr in der nahen Vergangenheit des Radsport mit allen seinen Doping-Skandalen lebt. Man konnte sehen wie er gekämpft hat, aber dass es nicht gereicht hat. Und das ist auch OK. Wäre er wie in junger Gott an Wiggins vorbei gefahren wäre mein Glauben an ihn eher gesunken. Das Gespann Nibali/Basso hätte ich erheblich stärker eingeschätzt. Aber dieses Duo konnte dann in den Bergen keine wirklichen Akzente mehr setzen. Basso habe ich ganze drei Mal in der Führung gesehen. Mehr war bei ihm offensichtlich nicht drin. Und Liquigas musste keine großartige Führungsarbeit leisten. Sie waren zwar immer da, auch um Sagan das Grüne zu sicher, aber sonst ... Schade finde ich es für Menchov. Er ist bis in die Berge unauffällig immer mitgefahren und war immer vorn dabei. Eine Etappe hat ihn abgehängt. Und dann hatte er vermutlich nicht mehr die Kraft nochmal, wie bspw. Sanchez, auf eine Etappe zu gehen. Und seine Zeitfahrqualitäten sind seit letzten Jahr eher schlechter geworden. Ich wünsche der Manschaft um Michael Holzer ein glückliches Händchen für die Vorbereitung der weiteren Rennen und für die Gestaltung des Trainings. Denn ich denke, dass bei einem kontinuierlicher Aufbau der Mannschaft diese noch zu anderen Leistungen fähig sind.

Der Fall Schleck

Ich hatte es schon geschrieben, mir fehlt jedes Verständnis dafür, dass ein Fahrer in der Spitzengruppe der Meinung ist, er wäre schlauer als die anderen. Und dieses ewige Dementi nervt! "Ich kann es nicht erklären und beantrage die B-Probe zu öffnen" - scheint immer noch der einzige Weg zu sein. Warum kneift er nicht den Arsch zusammen, sagt, ja, ich habe Scheiße gemacht und verpisst sich. Solche Leute sind dafür verantwortlich das der Jugendsport und die Vereinsarbeit im Radsport faktisch nicht mehr statt findet. Dann soll man sich auch nicht wundern wenn in 4 - 6 Jahren kaum noch ein deutscher Fahrer unter den ersten 50 der Welt ist.

Fazit

Es war wieder spannend und aufregend, drei Wochen extreme Leistungen und unglaublicher Kämpferwille. Zeichen von Kammeradschaft, wenn man dass Tempo rausnimmt um den Hauptgegner nach eine Reifenpanne wieder heranfahren zu lassen. Großartige Sprintfinals, lange Berganstiege, .... und zu guter letzt ein großartiger Jens Voigt. Los Jens, noch eine Tour .... ;-)